Deckenleuchten – die besten Tipps & Tricks für Ihre Wohnräume

Wie viele Deckenleuchten werden benötigt?

Die optimale Anzahl an Deckenleuchten ist abhängig von der jeweiligen Raumsituation, der Einrichtung und nicht zuletzt der individuellen Lichtwirkung der gewählten Deckenleuchten und Leuchtmittel. Auch weitere Lichtquellen wie beispielsweise Tischleuchten beeinflussen die Grundbeleuchtung, und können sie stilvoll komplettieren. Während Räume wie Badezimmer oder die Küche eine besonders helle Beleuchtung benötigen, steht im Wohnzimmer eine gemütliche Lichtwirkung im Vordergrund. Eine helle Inneneinrichtung wiederum erhellt den gesamten Raum, und muss daher weniger beleuchtet werden.

Man kann sich jedoch an Grundwerten orientieren, die für die jeweiligen Sehaufgaben optimiert sind:

 

Küchen und Badezimmer erfordern eine helle Beleuchtung, die kleine Details bei Schneidarbeiten oder der Körperpflege sichtbar macht. Hier wird eine Beleuchtungsstärke von 300–500 lm/m² benötigt.

Wohnzimmer und Schlafzimmer brauchen eine gemütliche Beleuchtung, die für eine wohnliche Stimmung sorgt. Daher reichen hier 100–300 lm/m² vollkommen aus.

Flure und Treppen benötigen als Durchgangsbereiche nur eine Orientierungsbeleuchtung, deren Beleuchtungsstärke etwa 50–100 lm/m² betragen sollte.

Arbeitszimmer erfordern eine augenschonende und helle Grundbeleuchtung, die das ermüdungsfreie Arbeiten ermöglicht. Hier wird eine Beleuchtung mit mindestens 500 lm/m² empfohlen.

 

Beispiel 20 m² Raum

 

 

1 × Heitronic Bel Air
4 × 35 W Halogenlampe mit je 180 lm
= 720 lm
= 36 lm/m²

2 × EGLO Palomaro
2 × 11 W LED mit je 1020 lm
= 2040 lm
= 102 lm/m²

 

8 × Philips Pillar LED
8 × 3,5 W LED mit je 500 lm
= 4000 lm
= 200 lm/m²

 

Wie montiert man Deckenleuchten?

Deckenleuchten werden direkt an der Decke befestigt oder in ihr eingebaut. Bei den meisten Aufbauleuchten wird zuerst eine Montageplatte angebracht, an die der Korpus befestigt wird. Deckeneinbauleuchten hingegen benötigen eine Öffnung, in der die Kabel und ein großer Teil des Korpus verschwinden. Genaue Maße und Sicherheitshinweise können der Anleitung des Herstellers entnommen werden.
Bei der Montage und dem Anschluss von Deckenleuchten muss sich unbedingt an die Sicherheitsvorkehrungen und an die Angaben des Herstellers gehalten werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind sollten Sie unbedingt einen Elektriker beauftragen, um Unfälle und Schäden zu vermeiden.

Je nach Modell der Leuchten und Material der Decke kommen verschiedene Dübel und Bohrer zum Einsatz. Beim Bohren der Löcher muss auf die verlegten Stromleitungen geachtet werden, denn werden diese angebohrt kann es sogar lebensgefährlich werden. Dabei reicht in der Regel ein wenig Hintergrundwissen aus, denn die Leitungen verlaufen meist waagerecht oder senkrecht von Lichtschaltern, Steckdosen und Verteilern aus. Grade bei Altbauten können die Stromleitungen jedoch auch anders verlegt sein, und müssen mit einem Prüfgerät exakt nachgemessen werden.

Beim Anschluss der Kabel muss unbedingt der Strom an der Sicherung abgeschaltet werden, damit er nicht versehentlich eingeschaltet wird. Zusätzlich empfiehlt es sich den Stromanschluss vor dem Arbeiten noch einmal mit einem Spannungsprüfer zu prüfen.
Die braunen, schwarzen oder auch blauen Kabel liefern den Strom, und werden an die Leuchte angeschlossen. Der grün und gelb gestreifte Schutzleiter wird an den Korpus der Leuchte angeschlossen, und schützt vor einem Kurzschluss.

Was muss man bei Deckenleuchten noch beachten?

Das richtige Leuchtmittel
Die meisten Leuchten können mit unterschiedlichen Leuchtmitteln betrieben werden. Neben den herkömmlichen Glühlampen sind zum Beispiel auch moderne LED Leuchtmittel erhältlich, die wesentlich energieeffizienter sind und so sogar Kosten sparen können. Sie sind in der Regel die beste Wahl für eine umweltfreundliche und helle Beleuchtung mit geringer Wärmeentwicklung. Reicht die Lichtstärke einer Leuchte nicht aus, können in der Regel Leuchtmittel mit einer höheren Lumenanzahl eingesetzt werden, um eine helle Grundbeleuchtung zu schaffen.

 

Der Abstrahlwinkel

Leuchten und auch Leuchtmittel strahlen das Licht in verschiedenen Winkeln ab. Ein kleiner Winkel bedeutet eine gezielte Beleuchtung von kleinen Bereichen und umgekehrt. Daher eignen sich Lichtquellen mit einem kleinen Abstrahlwinkel besonders gut für die Akzentbeleuchtung, während breit gefächertes Licht ganze Räume gleichmäßig ausleuchten kann.

 

Die Lichtfarbe
Unterschiedliche Bereiche im Innenraum benötigen verschiedene Lichtfarben. Leuchtmittel mit einer warmweißen Lichtfarbe eignen sich besonders gut für die Wohnräume, da sie für eine gemütliche und wohnliche Lichtstimmung sorgen. Neutralweißes Licht sorgt für eine sachliche Beleuchtung und eignet sich daher besonders gut für Verkaufsräume und Arbeitsräume. Tageslichtweißes Licht ist bestens für das Büro geeignet, und verhindert Ermüdungserscheinungen nach Einbruch der Dunkelheit.

 

Dimmbarkeit
Die Nutzung mit einem Dimmer ist möglich, sofern das enthaltene Leuchtmittel dimmbar ist. In der Regel sind herkömmliche Glühlampen und Hochvolthalogenlampen mit den meisten gängigen Dimmgeräten kompatibel. LEDs und Kompaktleuchtstoffmittel lassen sich nur unter Umständen dimmen und müssen explizit als dimmbar gekennzeichnet sein. Welcher Dimmer in einem solchen Fall zum Einsatz kommt, hängt ebenfalls von den Herstellerangaben ab.

Wo kann ich Deckenleuchten kaufen?

Unser Umfangreiches Sortiment an Deckenleuchten finden Sie hier. Sie können jedoch auch nach Deckenleuchten für einen bestimmten Bereich suchen. So sind zum Beispiel spezielle Leuchten für Bereiche wie das Wohnzimmer, Schlafzimmer, Esszimmer oder die Küche erhältlich, verspielte Deckenleuchten für das Kinderzimmer, funktionale Leuchten für das Büro oder Deckenleuchten mit erhöhter Schutzart für den Einsatz im Badezimmer.
Die modernen Deckeneinbauleuchten für eine besonders platzsparende Grundbeleuchtung sind hier erhältlich.

 

Text: Fabian Wakenhut