Eine Stunde ohne Licht: WWF Earth Hour

Am Samstag den 31.03. um 20:30 bis 21:30 Uhr geht auf dem ganzen Globus das Licht aus. Keine Sorge, das ist keine Schreckensnachricht. Vielmehr handelt es sich um eine Aktion, die vom WWF initiert wurde. Der ‘Worl Wide Fund for Nature’ will damit in Zusammenarbeit mit Städten, Kommunen, Unternehmen und privaten Teilnehmern ein Signal für den Umwelt- und Klimaschutz setzen.

Erstmals wurde die ‘Stunde der Erde’ 2007 organisiert. Damals rief der australische WWF dazu auf, die CO2-Abgase der Stadt Sydney binnen eines Jahres um 5% zu reduzieren. Die Stadtverwaltung, verschiedene Firmen und die Bürger Sydneys wurden gebeten, das Licht für eine Stunde auszuschalten. Diese Aktion sollte ein Symbol gegen Energieverschwendung sein. Zahlreiche Unternehmen, die Stadtverwaltung und Privatleute beteiligten sich an der Kampagne. Sogar ein Reklameschild von Coca-Cola wurde erstmals seit 1974 abgeschaltet. Aus der Umweltschutzkampagne, die von der Stadt Sydney  kräftig unterstützt wurde, erwuchs die weltweite Aktion “Earth Hour”.

Bereits zwei Monate später zog London nach, kurz darauf folgte San Francisco. Zum Weltklimagipfel Ende 2007 schlossen sich auch Deutschland, die Schweiz und Österreich der Aktion an. Jedoch wurde das Licht nur für fünf Minuten an ausgewählten Orten abgeschaltet. 2008 war die Earth Hour zu einer globalen Bewegung geworden, die auf allen sieben Kontinenten stattfand. Damit geht auch das Bestreben einher, Straßenbeleuchtungen mit moderner LED-Technologie auszustatten, wie es in Deutschland gerade geschieht. LED-Leuchtmittel sind eine andere Möglichkeit, Energie zu sparen und bieten sich gerade für Beleuchtungslösungen an, weil sie im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln einen Großteil an Energie einsparen. Mehr Infos erhalten Sie in der ausführlichen Serie über die LED-Technologie.

Auch dieses Jahr soll ein Signal gegen Energieverschwendung gesetzt werden: Mit der Earth Hour 2012. In Deutschland haben sich bisher über 100 Städte beim WWF eingetragen, um zu zeigen, dass auch sie eine Botschaft senden wollen. Die fünf größten Städte Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main sind mit von der Partie: Ob Bundesligastadion, Museum oder der Kölner Dom – Eine Stunde lang wird das Licht für den Umweltschutz abgeschaltet. Sind Sie auch dabei?

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.