OLED-Technik auf dem Vormarsch

Die Organische Leuchtdiodentechnologie (OLED) ist eine Weiterentwicklung der LED. Mit dem wichtigen Unterschied, dass mit OLED auch Flächen als Lichtquellen genutzt werden können. Dabei werden organische Materialien verwendet, um die verschiedenen Komponenten einer OLED zu bilden. OLED Lichtelemente sind besonders flexibel, weil sie in verschiedenen Bauteilen verwendet werden können . Dabei ist die Bauform besonders flach und dünn, was den Einsatz in bisher unmöglichen Komponenten möglich macht.

Ein erster „Triumphbogen“ zu Ehren der neuen Technologie wurde in Berlin gebaut: In einem Bürogebäude wurde die größte OLED-Leuchte realisiert. Der Leuchter misst von der Decke bis zum Boden rund sieben Meter. 24 quadratische Rahmen, die jeweils aus vier Lumiblade Modulen mit vier OLEDs bestehen, hängen an feinen Stahlseilen und sind gleichmäßig über die gesamte Länge des Leuchters verteilt. Lumiblade ist die OLED-Technologie von Philips, einem niederländischen Elektronikkonzern. Mit dieser Lichtquelle können architektonische Formen mit Licht und Beleuchtung kombiniert werden, weil das organische Material relativ leicht in Form gebracht werden kann. Zudem: Die Lumiblade Module sind nur 1,8 Millimetern dünn, wodurch sie nahezu in jedes Material integriert werden können. Im ausgeschalteten Zustand sind sie daher praktisch unsichtbar.